Eigene Brands (Marken) entwickeln

Was unser täglich Brot, ist für die meisten Händler ein wahrer Graus und richtig viel Arbeit. Das entwickeln der eigenen Marke für Amazon, Ebay oder auch den Onlineshop. Um es Ihnen etwas leichter zu machen, haben wir die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Markenbildung aufgeführt und zeigen Ihnen in unserem Tutorial, wie es doch etwas leichter geht, als man vielleicht denkt...

 

Die wichtigsten Punkte:

 

Markennamen

Rechtliche Dinge prüfen

Eintragung beim Patent und Markenamt

Design und Konzeption

Die Marke für die tägliche Reputation einführen

Den Wert der Marke, bzw. deren Produkte bestimmen

 

 

Der Markenname

Das wesentliche und wichtigste einer eigenen Marke ist der Name. Ihr Name! Er verkörpert so ziemlich alles, wofür Sie stehen. Ihre Ideen und Entwicklungen, Ihre Produkte, Ihre Qualität und vor allem den Wert Ihrer Firma. (Mehr dazu später im Abschnitt: Wert der Marke"

Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, mit denen auch wir arbeiten:

1. Möglichkeit: Nehmen Sie sich einen Blog und schreiben sie 10 Markennamen auf, die Ihnen ganz spontan in den Kopf kommen. Es wäre Ratsam, wenn Sie sich unbedingt die Marken der Top 10 Sportartikelhersteller aufschreiben, es sollen Namen sein, die irgendwie zu Ihnen und zu Ihren Produkten passen und vor allem auch diese repräsentieren.

In der Regel wird es am Schluss keiner dieser Namen, es geht aber darum, einen Anfang zu finden, ähnlich wie bei einer Skizze um am Schluss den richtigen Namen zu finden.

2. Möglichkeit: (Der Schnorrer):) Mit Möglichkeit 2 gehen Sie mal auf Amazon auf und ab und prüfen Sie ähnliche oder gleiche Produkte Ihrer Konkurrenten, bzw. deren Markennamen. Schreiben Sie hier ebenfalls wieder 10 Stück auf einen Notizzettel. (Für alle, die so etwas nicht besitzen, die Notizfunktion im Tablet tut es hier auch.

Das Problem bei Möglichkeit 2 ist, dass Sie sich viel zu sehr versteifen und in den Namen und Aufmachungen anderer Unternehmen festhängen. Üblich ist hier, dass die meisten Händler einen totalen Mix auf den 10 Namen der Konkurrenten anfertigen. Dies muss nichts schlechtes sein, oftmals kommt jedoch ein Name dabei heraus, der entweder zu sehr an einen Mitbewerber anknüpft, oder aber mit Ihrem Produktsortiment so gar nichts zu tun hat.

Gesagt, getan, Schlafen Sie eine Nacht darüber und gehen Sie nochmals alle Namen im Kopf durch. In der Regel haben Sie am nächsten morgen mehr als 20 Namen auf der Liste stehen und weitere 15 bereits weggestrichen. Viele wissen auch schon direkt, wie Ihr neuer Brand heißen soll, oftmals überschnell, denn es folgen die Rechtlichen Klärungen zur Eigenmarke.

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Rechtliche Dinge prüfen...

Damit Sie Ihren eigenen Marken keine Namen wie Office oder IPad geben, ist es wichtig, die Produktnamen beim Deutschen Marken und Patentamt zu prüfen. Hierzu gibt es etliche Anwälte, wir machen dies meist selbst und kamen im Test einer großen Kanzlei mit Flatrate-Recherche auf die nahezu gleichen Ergebnisse.

Fakt ist also, wer auf der sicheren Seite seien möchte und sich aus der Haftung nehmen will, kann einen Anwalt beauftragen, diese Leistung zu erledigen. Für alle anderen und vor allem Startups gilt: Eigenrecherche in Stundenlanger Arbeit. :)

Diese kann ganz einfach Online durchgeführt werden und bedarf keiner juristischen Ausbildung. Alle Infos und alle eingetragenen Marken finden Sie bequem im Register der DPMA unter https://www.dpma.de/marke/recherche/.

 

Design & Konzeption

Für uns der wichtigste Punkt. Denn hier gilt: Ohne ein gelungenes Design du eine Brandheiße Marke wird sich das Produkte nicht wirklich verkaufen. Natürlich wird der Patentanwalt hier widersprechen und sagen, dass seine Arbeit die wichtigste ist, genauso wie der SEO mit der Vermarktung der Produkte. Fakt ist, die wichtigsten Punkte ist praktisch alle zusammen, liegen aber im Auge des Betrachters, was die Vorgehensweise und die Subjektive Betrachtung der Dinge angeht.

Aber wir schweifen vom Thema ab.... Ein erfolgreiches Design muss keine tausende von Euros kosten. Auf Plattformen wie Fiverr gibt es unzählige Designer, die für wenig Geld tolle Logos und Marken zaubern. ABER auch hier gilt:

Das billigste vom billigsten muss nicht das beste vom besten sein. Orientieren Sie sich an den Bewertungen des Designers und vor allem auch am Preis! Denn ein Designer, der wirklich gut ist, wird kein Logo für lediglich 5$ erstellen. Wir haben die besten Erfahrungen mit Designern gemacht, die um die 30-70$ lagen. Hier bekommt man tolle Designvorschläge und auch oftmals tolle weitere Vorschläge und Designalternativen.

Der Marke ein Gesicht geben - Warum?

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der den Onlinemarketer in uns weckt! Die eigene Marke bekanntmachen und das vertrauen der Kunden gewinnen! Für uns persönlich der Zeitaufwendigste Part, da es in der heutigen Zeit nicht mehr ausreicht, ein paar Facebook Postings zu verfassen um einen Platz in der guten alten Suchmaschine Google zu haben, der die obersten Zeilen ausfüllt.

Aber wir haben zur Markteinführung einen kleinen Plan verfasst, der Ihre Produkte von Anfang an gut positioniert und auch den Kunden das optimale Vertrauen liefern. Jetzt kommen mit Sicherheit etliche Stimmen wie: "Ich habe einen Amazon PostCast gehört und da heißt es, wir brauchen keine Werbung außerhalb von Amazon machen!" Gähn, natürlich nicht. Wer nichts verkaufen will, muss auch keine Werbung außerhalb von Amazon machen. Denn Fakt ist: In immer mehr Nischen wie auch hart umkämpften Märkten schauen Kunden nach den Marken in Google und Co um zu wissen, was sie da eigentlich genau kaufen.

So.... Also wie? Das Produkt gibt es ja nirgends zu finden. Ist das wirklich echt? Oder ist das vielleicht ein Betrüger auf Amazon? Mal auf Ebay schauen... Anderes Produkt gefunden, Sale vertan. Schade für Sie, denn der Kunde hätte wirklich gerne Ihr Produkt gehabt :(

Einfach, schnell und effektiv

Damit Ihr Produkt schnell und effektiv bei Google und co zu finden ist, müssen Sie keine 5 Agenturen mit einem Budget von 20.000€ Engagieren. Es reicht etwas selbst initiative und das Know how.

Punkt 1:

Wir schreiben einen Pressebericht zu unserem Produkt mit ca. einem dritten zu unserer Marke. Es gibt bei Google unzählige Presseverteiler, teils auch professionelle Verteiler mit riesiger Reichweite. Nutzen Sie diese und bringen Sie ein bis zwei mal das Keyword Erfahrungen bzw. Erfahrung bei Ihrer Marke mit ein. Warum? Weil dies häufig in Zusammenhang mit einem Produkt gesucht wird.

Ein Beispiel: MyNaturalSecret Erfahrung bzw. Erfahrungen. Wichtig ist hier, dass durch den Presseverteiler Ihr Brand, bzw. Ihre Marke weit oben rankt und die Kunden in diesem fall nur das sehen, was Sie geschrieben haben, den Pressebericht mit Erfahrungen zu Ihrem Produkt. Optional können Sie diese beiden Keywords auch in der Headline mit einpflegen, dies ist in der Regel noch besser für die einzelnen Rankings.

Wenn Sie damit fertig sind, sollten Sie schnell eine Seite in Facebook anlegen, denn dies ist für die eigene Marke einer der wichtigsten sekundären Punkte. Ohne eine ordentliche Facebook Seite wird man denken, Ihre Marke existiert nicht wirklich und auch sonst traut Ihnen keiner über den Weg, der gerne Social Media Postings im ganzen Netz verteilt und davon gibt es mittlerweile bekanntlich Millionen.

Sie müssen die Seite nicht jeden Tag aktualisieren, wir wissen, dass Sie besseres zu tun haben. Aber tun Sie sich den Gefallen und posten Sie am Anfang 3-4 Sachen zu Ihrem Produkt und aktualisieren Sie die Daten der Seite. Danach reicht es erstmals, ein bis zwei Postings pro Woche Online zu stellen. Dies ist keine Wilde Sache, Sie müssen lediglich einen Link eintragen und Facebook macht den Rest. Also kurz gesagt, zwei mal 30-60 Sekunden pro Woche an Arbeit.

Sie sind schon fast am Ziel, jetzt nur noch kurz durchhalten und Sie haben es geschafft! Als letztes sollten Sie daran denken, dass mittlerweile die Welt von Bildern lebt. Auch wenn es Ihnen widerstrebt, eröffnen Sie bitte einen Instagram und Pinterest Account und laden Sie wenigsten mit den wichtigsten Keywords und vor allem dem Namen Ihrer Marke Ihre Produktbilder hoch. Dies müssen Sie Anfangs ebenfalls nur einmal machen. Wenn Sie alles richtig gemacht haben und tolle Produktbilder haben, klonen sich die Bilder sowieso und Sie bekommen hier ebenfalls Follower für Ihr Produkt.

Ja, das war es auch schon. Herzlichen Glückwunsch! Sie sind ab sofort überall im Netz zu finden, zumindest, was die Produktrecherche Ihrer Kunden angeht. Auf den ersten Positionen in Google kommen nun Ihre Produktbilder, Social Media News aus Facebook und Presseberichte zu Ihren Produkten, bzw. Ihrem Produkt.

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